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Ökostrom
 

(ausgzeichnet mit dem OÖ.Landespreis für Umwelt und Natur 2004)
ÖkostromDie Gemeinde Krenglbach hat sich mit dem Projekt „Ökostrom in Gemeinden – Umsetzung in Krenglbach“ für den „OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur 2004“ beworben und hat am 2. März 2005 den Sonderpeis in der Kategorie "Klimschutz - Klimarettung" dafür erhalten.

Wir sehen unser Projekt durch seine relativ einfache Umsetzbarkeit als nachahmenswert für andere Gemeinden an. Es ist defakto nur ein Gemeinderatsbeschluss notwendig. Keine investigativen(zB: bauliche oder administrativen) Maßnahmen seitens der Gemeinde sind erforderlich.

Der Umstieg auf Ökostrom ist ein kostengünstiger und zugleich umweltschonender Beitrag zur Reduktion von klimaschädigenden Emissionen. Atomstromimporte und die damit verbundenen Gefahren bei der Produktion und bei der Endlagerung sind bei einem Umstieg auf Ökostrom ausgeschaltet.

Warum Ökostrom? (- nicht nur in öffentlichen Gebäuden!:

Die Einhaltung der getroffenen Kiotozielvereinbarung bezüglich der Reduktion von treibhausfördernden Gasen rückte in den letzten Jahren von den geforderten minus 13 % weit ab. Eine nachhaltige und ressourcenschonende Energiepolitik basiert auf der Forcierung erneuerbarer Energieträger.
Die Verwendung von erschöpfbaren Ressourcen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas zur Stromgewinnung ruft langfristig nicht nur Knappheitseffekte und Preissteigerungen sondern auch realwirtschaftliche Probleme hervor. Die Berücksichtung erneuerbarer Energieträger zur Stromversorgung fördert innovative Techniken, stärkt die Wertschöpfung in der Region und bringt langfristig strategische Wettbewerbsvorteile. Die österreichische Antiatompolitik wird erst glaubwürdig, wenn nicht nur geredet wird, sondern auch Maßnahmen ergriffen werden. Ein Umstieg auf Ökostrom garantiert atomstromfreie Energie, im Sinne einer vorbildlichen und nachhaltigen Umweltpolitik.
Ökostrom in Gemeinden - Umsetzung in Krenglbach

In der Gemeinde Krenglbach hat die Auseinandersetzung mit alternativen Energieträgern schon Tradition.
Im Jahr 1997 eröffnete die Energie AG im Rahmen der Landesgartenschau im Vogelpark Schmiding, das „Haus der Zukunft“, das uns nicht nur in die Welt der erneuerbaren Energieträger sondern auch gleichzeitig in die des zukunftsträchtigeren Energiesparens einführte.

1998 wurde das erste Projekt im Rahmen des damals von der Energie AG neu entwickelten Konzeptes „Grüner Strom“ in Betrieb genommen. Dabei handelte es sich um eine Photovoltaikanlage, die auf dem örtlichen Kindergarten installiert wurde. Im Übrigen wurde im Kindergarten eine Heizung installiert, die mit einer Erdwärmepumpe, basierend auf Flächenkollektoren einerseits, und einer Lüftungsanlage mit Energiebrunnen und Wärmerückgewinnung andererseits, funktioniert.

Im Jahr 2000 wurde in Krenglbach, als einer der ersten Gemeinden Oberösterreichs, die Straßenbeleuchtung mittels eines Contracting erneuert. Dies bedeutet, dass im Laufe der Jahre die eingesparten Energiekosten die Investitionskosten refinanzieren.

Diese oben angeführten Maßnahmen trugen unter anderem zur verstärkten Sensibilisierung des Themenbereiches „erneuerbarer Energieträger“ in Krenglbach bei und waren nicht unwesentlich bei der Einführung von Ökostrom.
Der Weg zum Ökostrom

Im Dezember 2001 kamen wir unter Allfälliges im Umweltausschuss überein, ein unverbindliches Angebot von der Fa. Ökostrom für die Volksschule Krenglbach einzuholen. Aufgrund eines bestehenden Vertrages mit der Energie AG war ein Umstieg auf Ökostrom erst ab 2003 möglich.

Am 8.5.2003 wurde im Krenglbacher Gemeinderat ein einstimmiger Grundsatzbeschluss getroffen, den Vertrag mit der Energie AG zu kündigen und die kommunalen Einrichtungen zukünftig mit Ökostrom zu versorgen. In der Folge wurden von den zwei zertifizierten Ökostromanbietern, Fa. Ökostrom AG und Fa. Alpen Adria Energy, Angebote eingeholt, wobei das „Naturstrom“-Angebot der Fa. Alpen Adria das günstigere war. Hier sei angemerkt, dass der Strommix der Alpen-Adria-Energie aus 99 % zertifizierter Wasserkraft und 1 % Strom aus Biomasse, Windkraft und Photovoltaik besteht.
Alpen Adria Energy über die Belieferung aller kommunalen Einrichtungen mit Naturstrom mehrheitlich beschlossen.

Auch für die Gemeindebevölkerung von Krenglbach wurde seitens der AAE ein Pool-Angebot unterbreitet. Bisher sind 17 Haushalte (Stand 8.7.2004) dem „Pool Krenglbach“ beigetreten, wobei sich der Pool über das Gemeindegebiet von Krenglbach erstreckt (zB: auch ein Wiener Haushalt eines gebürtigen Krenglbachers ist im Pool Krenglbach dabei.
UrkundeAm 2. März 2005 wurde die Gemeinde Krenglbach im Rahmen einer Feierstunde im Steinernen Saal des Landeshauses mit dem OÖ Landespreis für Umwelt und Natur 2004 ausgezeichnet.
Dieser Sonderpreis für „Klimaschutz - Klimarettung“ wurde für den Umstieg auf Ökostrom und die damit verbundenen umweltschonenden Beitrag zur Reduktion von klimaschädigenden Emissionen vergeben.

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