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Neubau der Volksschule
 

Die Zeiten der alten, desolaten, feuchten Volksschule sind vorbei. Am 13. November 2007 wurde den Vertretern der Gemeinde von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer der Neubau der Schule zugesagt. Bei der Vorsprache hat Bürgermeister Ing. Johann Zauner -Penninger (SPÖ) mit Unterstützung der beiden Vizebürgermeister Manfred Zeismann (SPÖ) und Arnold Ehrengruber (ÖVP) auf die schlechte bauliche Substanz hingewiesen. Außerdem wäre eine Sanierung der Volksschule nur unwesentlich günstiger gegenüber einem Neubau. Dazu wurde seitens der Gemeinde Krenglbach eine Studie an Architekt DI Pitschmann aus Pettenbach in Auftrag gegeben. Durch die perfekt ausgearbeitete Studie wurde nachgewiesen, dass neben vielen wichtigen Aspekten, wie Barrierefreiheit, Brandschutz und Verkehrs sicherheit, eine Generalsanierung mindestens 84 % eines Neubaues kosten würde. Das Ergebnis dieser Studie wurde dem Landeshauptmann überreicht und dieser sagte seine Unterstützung für einen ehestmöglichen Bau zu.
Im Herbst 2010 wurde mit dem Bau begonnen. Der Schulbetrieb konnte plangemäßg mit 27. Februar begonnen werden.
Studie VolksschuleFür den Neubau der Volksschule Krenglbach mit Turnsaal samt Mehrzwecknutzung, öffentlicher Bücherei und zwei Gruppen für Nachmittagsbetreuung wurde ein EU-weiter Architektenwettbewerb vorgenommen. Die Ausschreibungsunterlagen wurden von Architekt DI Pitschmann erstellt und dieser hat die Gemeinde bis zur Architektenfindung unterstützt.

In der 1. Stufe konnten sich alle Architekten mit Referenzprojekten bewerben, wobei insge samt 72 Architekten aus dem In- und Ausland ihr Interesse an unserem Projekt bekundet haben. Von diesen wurden sodann 10 Architekten von der Jury zur Projekteinreichung ein geladen. Diese 10 Architekten hatten die Aufgabe, das Schulprojekt zu planen und einen Modellent wurf zu erstellen. Anhand dieser Unterlagen wurden sodann von der Jury die Preisträger ermittelt. Siegerprojekt bzw. der 1. Preis ging an das Architekturbüro Christoph Karl und Andreas Bremhorst aus Wien.

Architekturbüro Christoph Karl und Andreas (neues Fenster)
Spatenstich















Spatenstich

Am 9. September 2010 fand die feierliche Spatenstich feier mit den planenden und bauausführenden Firmen statt.

Der Neubau der Volksschule, bestehend u.a. aus 8 Klassen, Turnsaal mit Mehrzwecknutzung, Bücherei, 2-gruppigem Hort und Krabbelstube, ist aufgrund der Baugröße und Baukosten ein Jahrhundertbau, der zukunftsweisend, in seiner Bauweise sehr innovativ und im allgemeinen ein Vorzeigeprojekt von Krenglbach sein wird.

Der amtsführende 1. Vizebürgermeister Manfred Zeismann hat in seiner Ansprache darauf hingewiesen, dass dieser Bau durch die Konzeption, die energietechnischen Maßnahmen und die Gestaltung des Gebäudes sicherlich eine Herausforderung sein wird.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Volksschule wird das Frühjahr 2012 sein.

Architekt DI Christoph Karl und Bezirkshauptmann Dr. Josef Gruber haben über die Gestaltung des Gebäudes und die Wichtigkeit entsprechender Räumlichkeiten für die Schülerinnen und Schüler referiert.

Im Anschluss daran wurde offiziell der Spatenstich vorgenommen und den bauausführenden Firmen viel Glück und eine unfallfreie Baustelle gewünscht.
leer


Beginn der Bauarbeiten

Die alte Schule wurde mit dem Abrissfest am 4. Juli 2010 symbolisch zum Abbruch freigegeben und es konnten seitens der Bevölkerung die alten Räumlichkeiten nochmals besichtigt und alte Erinnerungen gefestigt werden.

Mit den Vorarbeiten zum Abbruch wurde bereits am 19. Juli 2010 begonnen und die Arbeiten waren Anfang September 2010 abgeschlossen. Die Brecharbeiten wurden direkt an Ort und Stelle durch geführt und das gebrochene Material wird je nach Verwertbarkeit als Hinterfüllung wiederverwendet.

In dieser Zeit hat sich eine vermehrte Lärm- und Staubentwicklung nicht vermeiden lassen, welche jedoch durch eine moderne schallgedämmte Brechanlage größtmöglich vermindert wurde. Ebenfalls reduziert wurde, durch die Bearbeitung und Wiederverwertung an Ort und Stelle, eine Vielzahl an Transportfahrten durch Krenglbach.
Während der Abbruch- und Brecharbeiten begannen auch die Pfahlfundierungen. Auch hier konnte durch die Variante Tiefenrüttelverfahren anstelle der Rammpfähle eine geringere Lärmentwicklung und kürzere Ausführungszeit erwirkt werden.
Sodann wurde mit der Bodenplatte begonnen. Dieser folgen die Wände, Stützen und Decken.
Abhängig von den Witterungsverhältnissen in der kalten Jahreszeit ist die Fertigstellung des Flachdaches für April 2011 geplant.
Nach Einbau der Holz-Alu-Fenster kann mit dem Innenausbau und den Installationsarbeiten voraus sichtlich Ende Mai bzw. Anfang Juni 2011 begonnen wer den.

Wie auch bereits beim Bauvorhaben Vereinshaus, ist mit der örtlichen Bauaufsicht des Schulprojektes Baumeister Ing. Werner Gattermayr aus Buchkirchen beauftragt. Die Bauüberwachung der technischen Gewerke wird durch die einzelnen Fachplaner durchgeführt. Als Baumeister vor Ort erfolgte eine Beauftragung an die Fa. Kieninger Bau GmbH aus Bad Goisern. Für die Projekt- und Kostensteuerung zur Einhaltung des Kostenzieles wurde die Firma Doubrava aus Attnang/Puchheim dem Projektteam hinzugezogen.

Ziel bei der baulichen Verwirklichung des Projektes ist die optimale und fachgerechte Umsetzung der bisher ausgearbeiteten Ausführungsvorgaben. Eine Herausforderung für alle ausführenden Firmen, da es, auch durch die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen, eine Vielzahl sehr ambitionierter Vorgaben, insbesondere bei der technischen Gebäudeaurüstung, umzusetzen gilt.
Volksschule - Spruch Jandl


















Kunst am Bau - Der Siegerbeitrag


„ich atme innerlich aber die nasenlöcher habe ich außen“
Ernst Jandl
ein Konzept von Julie Hayward für die Volksschule Krenglbach

Der Wettbewerb:
Bei der Umsetzung des Projektes Neubau Volksschule ist gemäß den Vorgaben des Landes Oberösterreich eine künstlerische Gestaltung am oder um das Bauobjekt - „Kunst am Bau“ - einzuplanen und durchzuführen.

Am 20. April 2010 fand die Präsentation von 7 Künstlern statt. Die jeweiligen Beiträge sind mittels Modellen, Darstellungen, etc., der Jury vorgestellt und erläutert worden.

Noch am selben Tag wurde durch einstimmigen Beschluss der Jury das Projekt der Künstlerin Julie Hayward zum Siegerbeitrag gewählt und somit dem Gemeinderat zur Ausführung empfohlen.

Der Siegerbeitrag:
Das gesamte, zum Siegerbeitrag gewählte, Konzept der Wiener Künstlerin Julie Hayward basiert auf der Idee positiver Affirmationen für Kinder. (Das Wort „Affirmation“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: befestigen, bekräftigen, versichern, beteuern oder bejahen. Mit einer Affirmation kann somit etwas bekräftigt oder gefestigt werden.) Bereits bei läufig wiederholt Gesprochenes und Gedachtes verankert sich im Unterbewusstsein, dem Ursprung der Antriebskraft. Die für das Schulobjekt gewählten Affirmationen sind unter Beiziehung einer Kinderpsychologin kindgerecht formuliert und die Sprache ist dem Alter von Volksschulkindern angepasst:

- ich bin neugierig
- ich bin gut aufgehoben
- ich bin wertvoll
- wir schaffen es
- ich bin schlau
- meine Gedanken sind frei
- ich mag mich

Diese Schriftzüge sind in der Schule verteilt - in verschiedenen Größen an unterschiedlichen Orten - auf der Treppe, am Boden, an der Wand, im Glas, auf der Fassade.

Dem Ganzen übergeordnet ist ein Gedicht von Ernst Jandl: „ich atme innerlich aber die nasenlöcher habe ich außen“
Dieses Gedicht ist an der Westfassade, also eingangsseitig, Eternit auf Eternit, weiß auf grau (wie die Kreide auf einer Tafel) angebracht.

Das Gedicht kann einerseits auf einer abstrakten, bildhaften Ebene wahrgenommen werden, oder vielschichtig tiefgründig, bewirkt aber an der Fassade auch die Assoziation - des Schulgebäudes als Organismus. - so die Künstlerin Julie Hayward und führt dazu weiters wie folgt aus: Ein Organismus der auch durch das Leben in der Schule „innerlich atmet“, und unter anderem von dem was von außen durch „die nasenlöcher“ kommt lebt.
Schule - Innenansichten
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